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Grußworte des Präsidenten des Deutschen Behinderten-Sportverbands
Karl-Hermann Haack

Sehr geehrte Frau Schmidt-Gotz, Professor Doll-Tepper, Herr Staatssekretär, Frau Dr. Fehres, Herr Broska, Herr Kemper,
ich möchte Ihnen meinen sehr verehrten Damen und Herren und besonders Ihnen, unseren Sportlerinnen und Sportler Grüße des Behindertensportverbandes überbringen und gratuliere zum 20-jährigen Jubiläum, natürlich auch als Präsident des Nationalen Paralympischen Komitees. Wir haben ja, wie ich meine, eine erfolgreiche Strecke in Peking hinter uns gelassen, wollen nun auf Vancouver 2010 schauen und haben aber auch im Blick die Paralympischen Spiele in London.

Frau Doll-Tepper, ich soll Ihre Frage beantworten, wie ist die Beziehung der Behindertensportverbandes und des Nationalen Paralympischen Komitees zu Ihnen. Ich weiß, dass wir zur Gründungsgeschichte gehören. Ich weiß das aus den anderen Personen, wie dem Vize-Präsidenten Herrn Dr. Worms, der ja seinerseits dieses Projekt mitangeschoben hat. Aber ich darf auch sagen, ich bin etwas darüber beschämt, dass der Deutsche Behindertensportverband und das Nationale Paralympische Komitee das Angebot nicht so wahrgenommen hat wie es eigentlich hätte sein sollen.

Ich will versuchen, Ihnen eine Antwort für die Zukunft zu geben, wie sich das weiterentwickeln soll.
Wir haben 420.000 Mitglieder. Das sind Menschen, die Sport betreiben und eine Behinderung haben. Das heißt, vor diesem Hintergrund, geben wir über sportliche Aktivitäten die Möglichkeit für gesundheitliche Tätigkeit, für gesellschaftliche Teilhabe, also es wird alles rundum schön bedacht und auch besprochen. Wir brauchen dafür eben die wissenschaftliche Kompetenz dieser Informationsstelle, das schnelle Angebot. Wir sind in unserem Reformprozeß an dem Punkt angelangt, dass wir in einem Leitantrag, den wir zur Zeit noch genau beraten, uns definieren als Kompetenzzentrum für Menschen mit Behinderungen. Und daraus fließt, das ist so der Vorschlag, den wir entwickelt haben, an die Sportöffentlichkeit ein Wissenschaftsforum „Behindertensport“ zu gründen. Und dann glaube ich, sind wir auf der Augenhöhe mit Ihnen, um dann vernünftig kommunizieren zu können. Das dauert seine Zeit. Wir sind dabei, jetzt ein Konzept zu schreiben und ich kann Ihnen sagen, dass wir dann auf Sie zukommen werden, um Sie zu bitten, Bestandteil dieses Wissenschaftsforums zu sein.

Es sind, ich habe mal durchgezählt, insgesamt acht Grußworte zu besprechen und insofern will ich Folgendes machen, dass ich jetzt auch aufhöre und noch einmal recht herzlich danke und der Veranstaltung einen guten Verlauf wünsche.


Karl-Hermann Haack
Präsident des Deutschen Behinderten-Sportverbands